{"id":6375,"date":"2024-01-21T17:46:44","date_gmt":"2024-01-21T16:46:44","guid":{"rendered":"https:\/\/familientreff-sg.ch\/?page_id=6375"},"modified":"2024-01-21T18:07:07","modified_gmt":"2024-01-21T17:07:07","slug":"der-familientreff-wird-40","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/familientreff-sg.ch\/?page_id=6375","title":{"rendered":"\u00a0Der Familientreff wird 40\u00a0"},"content":{"rendered":"\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Lebendiges Quartier und freiwilliges Engagement&nbsp;<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Was ist der Familientreff? Was sind seine Ziele? Wie ist er entstanden? Wie funktioniert er und wer sind die Leute hinter dem Familientreff?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Um dies herauszufinden habe ich mich zu einem Interview mit den Initiatorinnen Silvia Widmer und Monika Hertler und den ehemaligen Pr\u00e4sidentinnen Franziska Schefer und Monika Gschwend getroffen. Das Treffen fand im im evangelischen Kirchgemeindehaus statt. Der Familientreff durfte und darf dieses, ebenso wie die Oase, schon immer kostenfrei nutzen, wof\u00fcr wir sehr dankbar sind.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir hoffen, dass viele LeserInnen dieses Artikels sich an ihre Zeit und Erlebnisse im Familientreff erinnern und vielleicht auch ein bisschen in ihren Erinnerungen schwelgen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:17px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em><strong>Monika Hertler und Silvia Widmer, wie ist der Familientreff 1984 entstanden und was hat euch motiviert, dieses Angebot in St. Georgen zu schaffen?<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Monika H.:&nbsp;<\/strong>Zu dieser Zeit waren wir im Vorstand der katholischen Frauen- und M\u00fcttergemeinschaft St. Georgen\/St. Gallen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Silvia:<\/strong>&nbsp;Aus anderen Quartieren habe ich von Mutter-Kind Treffen geh\u00f6rt, die an Nachmittagen stattfanden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Monika H.:<\/strong>&nbsp;Nach dem OK des Vorstandes haben wir einen solchen Mutter-Kind Treff in der Pfadibude organisiert. Viele M\u00fctter haben dieses Angebot gern angenommen und so konnten wir die Idee weiter ausbauen und auch abends Treffen veranstalten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ziel war es, sich auszutauschen, neue M\u00fctter mit Kleinkindern kennenzulernen und&nbsp;ihnen die Integration ins Dorfleben zu vereinfachen. Aufgrund von verschiedensten F\u00e4higkeiten und Kenntnissen konnten alle voneinander profitieren . Die Treffen waren m\u00f6glichst einfach und g\u00fcnstig gehalten, damit alle teilnehmen konnten. Bei den Treffen am Abend haben wir uns mit kinderbezogenen Themen auseinandergesetzt, Aufgaben geplant und auf alle verteilt, so dass es es f\u00fcr die einzelnen M\u00fctter nicht zu viel wurde.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Silvia:<\/strong>&nbsp;Mich hat es immer interessiert, welche M\u00fctter im Quartier wohnen und f\u00fcr die Kinder war es auch sch\u00f6n, ihren Kreis zu erweitern. Als sie sp\u00e4ter in die Schule kamen, kannten sie bereits einige Kinder.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Gespr\u00e4che unter den Frauen haben mir jeweils gutgetan. Wir hatten alle eine \u00e4hnliche Lebenssituation und \u00e4hnliche Probleme und wir konnten voneinander lernen. An den Nachmittagen haben wir manchmal auch einfach Z`Vieri gegessen und sind zusammen spazieren gegangen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Monika H.:<\/strong>&nbsp;Mir war es immer wichtig, dass das Quartier lebendig ist. Dass nicht jede\/r seinen eigenen Weg geht undman zusammen etwas macht. Es ging auch darum, ein Angebot zu schaffen f\u00fcr Frauen, die vielleicht Hemmungen hatten, auf andere zuzugehen. So dass auch sie Kontakt kn\u00fcpfen und sich mit ihren F\u00e4higkeiten einbringen konnten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:14px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em><strong>Wie haben die Frauen von dem Angebot erfahren?&nbsp;<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Monika H.:<\/strong>&nbsp;Der M\u00fctterverein f\u00fchrte zu der Zeit pro Jahr eine Hauptversammlung im Adlersaal&nbsp;durch. Es nahmen jeweils zwischen 80 und 100 Frauen daran teil.&nbsp;Das war ein H\u00f6hepunkt im Vereinsjahr. Dort haben wir die jungen Frauen angesprochen und unseren Mutter-Kind Treff vorgestellt. Da es fr\u00fcher kein grosses Angebot f\u00fcr M\u00fctter mit Kleinkindern gab, fanden die M\u00fctter das l\u00e4ssig. Als die Kinder dann mit 5 Jahren in den Kindergarten kamen, zogen sich viele wieder vom Treffen zur\u00fcck.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:14px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em><strong>Wie viele Teilnehmer hattet ihr am Anfang?<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Monika:<\/strong>&nbsp;Am Anfang waren es nur wir zwei.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Silvia:<\/strong>&nbsp;Es sind dann schnell mehr geworden. Als wir angefangen haben, waren die meisten Frauen zu Hause und haben nicht ausw\u00e4rts gearbeitet.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em><strong>Wie hat sich dann eurer Mutter-Kind Treff weiterentwickelt (90iger Jahre)? Wie bist du, Franziska, zum Familientreff gekommen und was war dir wichtig?<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Franziska:<\/strong>&nbsp;Mein Mann und ich sind 1991 nach St. Georgen gezogen und wirhaben gerade unser zweites Kind bekommen. Wir suchten Anschluss und \u00fcber die Anzeige im Pfarreiblatt ging ich an ein Offenes Treffen. Es war ein sch\u00f6ner Abend. Ich habe mich gleich sehr wohl gef\u00fchlt und gewusst, das ist eine M\u00f6glichkeit f\u00fcr mich, ins Quartier hineinzukommen. Und das hat sich dann auch bewahrheitet.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mir hat es gut gefallen, dass der Treff offen gestaltet war. Jede\/r konnte sofort mit seinen Ideen mitmachen, ohne H\u00fcrden und Vereinswesen. Das Freie hat mir sehr gefallen. Zu meiner Zeit haben wir den Namen dann von \u00abMutter-Kind Treff\u00bb zu \u00abFamilientreff\u00bb ge\u00e4ndert mit dem Ziel, Angebote zu schaffen die sich an ganze Familien richteten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Namenswechsel hat dannbewirkt, dass neue Frauen und auch M\u00e4nner dazugekommen sind.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mir war immer wichtig, dass der Familientreff eine offene und niederschwellige Struktur ohne Mitgliederbeitrag bietet. Zu der Zeit haben wir uns als eigenst\u00e4ndige Gruppierung neuformiert und uns vom M\u00fctterverein getrennt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Unterschied war zunehmend auch, dass wir Treffen und Anl\u00e4sse f\u00fcr die ganze Familie geplant haben.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mein Ziel war immer, dass die Leute Kontakt kn\u00fcpfen und da, wo sie wohnen, miteinander aktiv sind. Dass sie ihre Ressourcen einbringen k\u00f6nnen, wie es ihnen gerade zeitlich m\u00f6glich ist dass damit m\u00f6glichst g\u00fcnstig und einfach Leben ins Quartier gebracht wird. Ich fand es auch gro\u00dfartig, dass Frauen mit Migrationshintergrund eine M\u00f6glichkeit fanden, sich unkompliziert zu integrieren.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit der Zeit hatten wir im Vorstand dann auch einen Vertreter aus den ref. und kath. Kirchen. So konnten wir die \u00f6kumenischen Anl\u00e4sse gemeinsam durchf\u00fchren. Die gute Zusammenarbeit im Quartier habe ich immer sehr gesch\u00e4tzt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:14px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em><strong>2004 zum 20j\u00e4higen Jubil\u00e4um hast du deinen Staffelstab an Monika Gschwend weitergegeben. Wie ist es dazu gekommen? Und was hat dich Monika motiviert im Familientreff mitzuwirken?<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Monika G.:<\/strong>&nbsp;1999 bin ich nach St. Georgen gezogen. Zu der Zeit hatte ich zwei Kleinkinder und kaum Kontakte. Ich habe nach einer M\u00f6glichkeit gesucht, andere Familien und M\u00fctter kennenzulernen. Zu Beginn habe ich an sehr vielen Angeboten, wie dem Fasnachtsumzug, dem Mukiturnen, Chlaus im Wald, dem Kleinkindertreff, Kasperli, der Kleiderb\u00f6rse, dem Weihnachtsbasteln usw. teilgenommen. Da ich neugierig bin und gern unter Leuten bin, habe ich schnell Anschluss gefunden. Schon bald hat mich jemand aus dem bestehenden Familientreff angesprochen und gefragt, ob ich mitarbeiten m\u00f6chte. Mir hat es viel Spass gemacht, zu organisieren und so habe ich,, als die Anfrage kam, ob ich in den Vorstand m\u00f6chte, auch zugesagt. 14 Jahre habe ich als Pr\u00e4sidentin im Familientreff mitgearbeitet. Es war eine sehr bereichernde Zeit.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:14px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em><strong>Wie konnte sich der Familientreff etablieren? Wie habt ihr Werbung gemacht?<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Monika H.:<\/strong>&nbsp;Wir haben halbj\u00e4hrlich ein Faltblatt mit dem Programm zusammengestellt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Franziska:<\/strong>&nbsp;Ein Faltblatt, welches wir dann zu Fuss in alle Haushalte verteilt haben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Monika G.:<\/strong>&nbsp;Wir hatten auch sp\u00e4ter ein eigenes Programm, welches wir zu Fuss an alle interessierten Haushalte verteilt haben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em><strong>Heute findet man das Programm des Familientreff in der St. Ge\u00f6rgler Zytig oder auf unserer Homepage<\/strong>&nbsp;<\/em><a href=\"https:\/\/familientreff-sg.ch\/\"><em>https:\/\/familientreff-sg.ch<\/em><\/a><em>.&nbsp;<\/em><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:14px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em><strong>Wie lief der Familientreff organisatorisch? Welche Schwierigkeiten gab es? Was denkt ihr \u00fcber den Wandel in den letzten Jahren?<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Monika H.:<\/strong>&nbsp;Anfangs waren die Vorstandsfrauen aus dem M\u00fctterverein skeptisch. Sie hatten bereitserwachsene Kinder und kannten diese Art, sich zu treffen, nicht. Aber sie haben es uns zugetraut und haben uns machen lassen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Silvia:<\/strong>&nbsp;Sie waren&nbsp;&nbsp;positiv und haben uns unterst\u00fctzt. \u00bbProbiert es aus!\u00bb. Ddas habe ich sehr gesch\u00e4tzt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Franziska:<\/strong>&nbsp;Der st\u00e4ndige Wechsel unserer Mitglieder hat uns immer begleitet. Es war an keiner halbj\u00e4hrlichen Versammlung gleich. Der Familientreff war im dauernden Wandel. Wir von der Kerngruppe haben die Leute im Ort oft pers\u00f6nlich angesprochen. Einfach ein Treffen ausschreiben und hoffen, dass jemand zur Mitarbeit kommt, da w\u00e4r niemand gekommen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Monika G.:<\/strong>&nbsp;Bei mir war es gleich. Als ich angefangen habe, gab es noch viele Teilnehmer an den Treffen. Mit der Zeit wurde es immer schwieriger, Leute zu finden die mitarbeiten. Viele Frauen waren dann wieder berufst\u00e4tig.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Franziska:<\/strong>&nbsp;Wir haben viel ausprobiert und wenn ein Angebot keinen Anklang fand, haben wir es wieder gelassen. Aber es gab auch Angebote, die sind immer wahnsinnig gut gelaufen, wie bspw. das Kinder-Skirennen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Monika G:<\/strong>&nbsp;Vielleicht braucht es heute auch nicht mehr so viele Angebote vom Familientreff. Wichtig ist doch, dass es durch den Familientreff die M\u00f6glichkeit gibt, dass sich die Leute, die das wollen, im Dorf kennenlernen k\u00f6nnen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Franziska:<\/strong>&nbsp;Das Angebot, welches es heute gibt, ist super und beliebt, und das ist gut so.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:14px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em><strong>Was hat euch besonders begeistert, was war besonders gelungen?&nbsp;<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Silvia:<\/strong>&nbsp;Als die Kinder klein waren, war mir das Wichtigste die Geselligkeit.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Monika H.<\/strong>&nbsp;Es war was v\u00f6llig Neues undanderes, als wie wir aufgewachsen waren. Es war eine sch\u00f6ne Zeit. Es war eine Ehre, wenn man gefragt wurde, im Vorstand mitzumachen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Franziska:<\/strong>&nbsp;Ich finde es wunderbar, dass wir in diesem Quartier wohnen, in dem so vieles m\u00f6glich war und ist. Die H\u00f6hepunkte waren f\u00fcr mich die Jubil\u00e4en und \u00f6kumenischen Familienfeiern. Die Weihnachtsbastelkurse, Kasperlinachmittag. Fasnachtsn\u00e4hkurse und der Umzug, Familienfussballturnier sowie Turnen f\u00fcr M\u00fctter mit Kinderbetreuung in der Pfadibude.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Monika G:<\/strong>&nbsp;F\u00fcr mich waren es die Kochkurse mit der ganzen Familie. Wir haben unter der Anleitung von St. Ge\u00f6rglern tail\u00e4ndisch, karibisch und libanesisch in der Oase gekocht und dann zusammen gegessen. Der Samichlaus im Wald, der Kinderflohmarkt auf dem Hebelschulhausplatz, die Teilnahme an den Pfarreiabenden und Kinderwochen waren ebenfalls Highlights. Ich habe viele Kontakte und gute Freunde aus dieser Zeit.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:14px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em><strong>Wer hat den Familientreff unterst\u00fctzt?<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Monika H.:<\/strong>&nbsp;Bei uns war es ganz klar der M\u00fctterverein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Franziska:<\/strong>&nbsp;Uns haben immer die evangelischen und katholischen Kirchen unterst\u00fctzt, finanziell durch die kostenlose Nutzung der R\u00e4ume&nbsp;sp\u00e4ter aber auch personell.&nbsp;Die Stiftung St. Georg hat uns ebenfalls immer sehr unterst\u00fctzt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Monika G.:&nbsp;<\/strong>Bei mir lief es dann genauso weiter. Ich konnte auf all diese Unterst\u00fctzung bauen.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:14px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em><strong>Was m\u00f6chtet ihr zum Abschluss dieses Interviews gern noch sagen?<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Silvia:<\/strong>&nbsp;Heute k\u00f6nnte man vielleicht \u00e4ltere Leute einbeziehen und nachfragen, ob sie Lust haben mitzuarbeiten, oder sich zu beteiligen z.B. an Angeboten f\u00fcr Grosseltern mit ihren Enkeln.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Franziska:<\/strong>&nbsp;Ich denke, dass es gut ist, die freiwilligen Angebote f\u00fcr Familien und Kinder in St. Georgen unter dem Namen Familientreff zu b\u00fcndeln. Es laufen so viele Sachen, da muss der Familientreff nicht alles selbst machen. Es ist sch\u00f6n, wenn es ein paar wechselnde Angebote weiterhin gibt und ihr sie koordiniert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Silvia:&nbsp;<\/strong>Ich denke, es ist immer noch gut, mutig und idealistisch zu sein. Etwas Neues zu starten, Neugier zu wecken und auch die Leute nach ihren Bed\u00fcrfnissen zu fragen. Ich kann mir vorstellen, dass Leute, die nach St. Georgen ziehen, auch heute noch Anschluss und Kontakt suchen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Monika H.:<\/strong>&nbsp;Es&nbsp;ist auch gut, sich auf bestehende Angebote, die gut bei den Quartierbewohnern ankommen, zu reduzieren und diese zu pflegen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Franziska:<\/strong>&nbsp;Ich finde, es zeugt von einer hohen Lebensqualit\u00e4t, wenn&nbsp;&nbsp;in einem Quartier ein Familientreff m\u00f6glich ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Monika G.:<\/strong>&nbsp;Ich hoffe, dass der Familientreff noch lange besteht und das Angebot weiterhin so bunt und vielf\u00e4ltig bleibt. Danke f\u00fcr die sch\u00f6ne und interessante Zeit bei euch.&nbsp;Versteh den Satz nicht, braucht es ihn?<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:14px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vielen Dank f\u00fcr dieses interessante Interview. Es ist uns bewusst, dass auch viele andere ehemalige und aktive Mitglieder des Familientreff ausf\u00fchrlich Auskunft h\u00e4tten geben k\u00f6nnen. Vielleicht ergibt sich am Jubil\u00e4um die Gelegenheit dazu, sich dar\u00fcber auszutauschen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Weiterhin m\u00f6chten wir uns an dieser Stelle herzlich bei allen Unterst\u00fctzern, Mitarbeitern und Spendern bedanken. Die Liste w\u00e4re zu lang, um sie hier aufzuf\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">So wie in diesem Interview beschrieben, funktioniert der Familientreff St. Georgen auch heute noch auf der Grundlage von freiwilligem Engagement und dem Wunsch nach einem lebendigen Quartier mit g\u00fcnstigen und niederschwelligen Angeboten f\u00fcr Kinder und Familien.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Viele gro\u00dfartige Angebote und Veranstaltungen fanden auch in den letzten 10 Jahren seit dem 30igj\u00e4hrigen Jubil\u00e4um statt. Wir denken gern an das Konzert von Andrew Bond, das Feuerwehrfest auf dem Hebelschulhausplatz, Kr\u00e4uterkurse, die Teilnahme am Weihern OpenAir und vieles mehr zur\u00fcck. Auf unserer Homepage finden sich sch\u00f6ne Bildern von all den Anl\u00e4ssen, auf die gern zugegriffen werden kann.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir hoffen sehr, dass dieses Interview das Interesse geweckt hat, den Familientreff St. Georgen weiterhin zu unterst\u00fctzen und neu kennenzulernen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Interview f\u00fchrte im Namen des Vorstands des Familientreffes Maike Kittel<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-ultimate-post-button-group ultp-block-9e5a3f\"><div class=\"ultp-button-wrapper ultp-button-frontend ultp-anim-none\">\n<a class=\"wp-block-ultimate-post-button ultp-block-0136bb ultp-button-layout2\" href=\"https:\/\/familientreff-sg.ch\/?page_id=6304\" target=\"_self\" rel=\"noopener\"><div class=\"ultp-button-text\">Mehr erfahren zu 40 jahre Familientreff<\/div><\/a>\n<\/div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lebendiges Quartier und freiwilliges Engagement&nbsp; Was ist der Familientreff? 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